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Juraflug

15.08.2010 12:10 Alter: 8 yrs
Kategorie: Flugberichte

Am 9. August polierten Pesche und Role den Jura zwischen Oyonnax und Säckingen. Die Streckenflüge dieses Jahr wollen einfach nicht so richtig lang werden, interessant sind sie aber trotzdem!

Die Alpen wollen einfach nichts von uns wissen! Die zu tiefe Basis erlaubt auch heute keinen Hochalpengenuss. Eine schöne Wolkenoptik ermuntert uns zu einem Juraschlepp. So kommt der neue Robinmotor zu seinen geforderten 20 Schleppminuten.

Die Schichtung der Atmosphäre ist inhomogen, verschiedene Basishöhen zwischen 1900 und 2300m/M und Aufwinde, die einfach aufhören, erleichtern den Flug nicht gerade.

Ein spannender Flug, ein wenig Hoffnung auf einen Alpenflug bleibt trotzdem noch.

Bericht von Roland Bieri

Vor dem Lac de Joux. Die Basis ist auf ca. 2300m/M, die Aufwinde gehen aber nur bis 2100m und sind unregelmässig

Zwischen den Wolken durch grüsst der Flughafen Genf und der Jet d'eau und erinnert mich an die Luftraumbeschränkungen

Südlich von Oyonnax entschliesse ich mich zum Wenden. Der Flugplatz Oyonnax (am rechten Bildrand) ermöglicht mir hier das Streckenfliegen mit der knappen Basishöhe

Das Gelände ist 1000 bis 1700m hoch und die Arbeitshöhe von 1500 bis 2300m ist mir als "Sonntags-Juraflieger" etwas zu tief. Dafür stören die TMA-Sektoren von Genf nicht so sehr...

Über dem Chasseral: die Basishöhe differiert bis zu 400m...

... und erlaubt zwischendurch einen Blick auf die fernen Alpen

ich wende wieder über dem Rhein bei Säckingen, obwohl der Schwarzwald sehr gluschtig aussieht. Ein guter Entscheid: der Rückweg wird ziemlich mühsam und eine Landung in Grenchen kann nur mit Glück vermieden werden.