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Spanientrip 2011

13.08.2011 17:14 Alter: 8 yrs
Kategorie: Flugberichte

Von: Christoph Hammerschlag

Zum 13. Mal machte ich mich auf nach Spanien. Mit dabei waren diesmal Märku Müller, Küre Wenger und Christoph Schläppi sowie Mäxli, der Hund.

Schon die Anreise zeigte sich trickreich, verlor doch der stattliche Mercedes den fetten Nimbus-Anhänger in voller Fahrt auf der Autobahn. Dieser fuhr aber brav geradeaus und streifte die linke Leitplanke, wo er mit einer kleinen Beule stehen blieb. Unglaubliches Glück! An der Kupplung wurde übrigens kein Fehler gefunden...

Das Wetter war so wie es sein soll: Zuerst zwei Ruhetage, dann mit einer Ausnahme alles Flugtage, zuletzt der beste. Die OLC-Files sind in der Europawertung unter Spanien > Villacastin zu finden (22.-29.Juli). So heisst nämlich der Platz, der nach dem Untergang von Campolara neu zur Verfügung steht. Auf der 1800m langen Hauptpiste hatten die organisierenden Franzosen, tolle Leute, eine Elektrowinde aufgestellt, von der aus praktisch alle Starts stattfanden. Auch beim Ventus lief der Start stets mit wenig Aufwand: 2-300m über Platz (1100mM), Verbrauch 1 l.

Zwei Pisten ohne Steine, Platz zum Abwinken

Genau ein Baum für die Zelte

Avila, 20km entfernt

Später Abend, leere Flaschen. Dabei Andy Smith, very British, eine sehr erfreuliche Neubekanntschaft

Schon am zweiten Tag machte sich Märku wie geplant mit seinem Flyer auf den Weg nach Hause, und nach 14 Tagen hatte er es geschafft. Bravo, und Chapeau!

Die Sierra de la Paramera im Westen. Wie alle Erhebungen hier runde Formen, etwa 1000m über der Hochebene

Und irgendwo eine Burg, das einzige Gebäude im Umkreis von 20km

Die Gredos, deren Spitzen 2350m erreichen. Auch im Sommer sieht man noch Schneeflecken

Die einzige Gegend, die etwas alpin aussieht. Entsprechend spielen die Berge fliegerisch auch eine wesentlich geringere Rolle als bei uns. Oft ist der Weg über die Ebene schneller

Nebst riesigen Gebieten mit abgeernteten Getreidefeldern zeigt sich das Land auch von seiner wilden Seite

Die unterschiedlichen Erden erzeugen verblüffende Ansichten

Riaza mit dem charakteristischen Platz

Die Nimbus-Crew übt sich im Betanken. Der Blick nach oben zeigt: es bleibt genügend Zeit. Meist geht es erst am frühen Nachmittag los. Dafür landet der Letzte erst um 21h30

Man darf aber auch kürzer, dafür schneller

Den Heimweg legte ich via Bilbao, um wieder mal das Guggenheim besuchen zu können

Nur Fliegen ist schöner!